„Darf ich Ihnen etwas dafür geben?“ ist eine geläufige Frage am Dienstagnachmittag zwischen 14.00-16.00 Uhr im Pavillon. Dann servieren wir nämlich selbst gebackenen Kuchen und feinen Kaffee. „Nein“ ist die kurze Antwort, auf die dann diese Erklärung folgt: Wir haben keine Bewilligung für einen Gastrobetrieb, deshalb dürfen wir kein Geld verlangen. Auch keine Kollekte. Deswegen haben wir uns überlegt, dass wir den Pavillon mittels dem „Sharing Prinzip“ betreiben. Das bedeutet, dass alle etwas mitbringen können, das wiederum alle nutzen können. Aktuelle Beispiele dafür sind Holz und Anzündwürfel für unseren Ofen, Kaffeebohnen und Servietten.

Damit wir nicht plötzlich 10kg Kaffeebohnen haben (die zwar sicherlich nach und nach gebraucht würden, aber mangels Lagermöglichkeiten wertvollen Platz wegnehmen) koordinieren wir die „Teilete“ mit einer kleinen Wandtafel. Da schreiben wir jeweils drauf, was wir brauchen können. Diese Idee stösst auf Begeisterung. So sehen die Besucher/innen was wir benötigen und können so einen Beitrag leisten, wenn sie möchten. Wir konnten dadurch auch schon einmalige Anschaffungen realisieren; Eine ältere Nachbarin schenkte uns ihre Zuckerdose, die sie nicht mehr benötigt und eine andere Frau brachte einen Schwingbesen und eine Suppenkelle mit die in ihrem Keller auf ein Weiterleben warteten.

Neu bieten wir „Kaffee & Kuchen“ auch am Freitagnachmittag, ebenfalls zwischen 14.00 – 16.00 Uhr an. In diesem ungezwungenen Rahmen können Fragen rund ums Thema „Älter werden“ besprochen, die Wärme des Ofens genossen und die bereit gelegte Tagszeitung gelesen werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

2017-06-12T09:17:53+00:00 November 10th, 2016|
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