Tamara Renner, die Präsidentin des Vereins Vicino Luzern, eröffnete vor rund 50 Interessierten die diesjährige Plattformveranstaltung. Der dörfliche Charakter des Stadtteils Littau bildete dabei die perfekte Bühne, um den Spannungsbogen zwischen dem urbanen Neustadtquartier und der Siedlung Neuhushof zu illustrieren. An beiden Orten sollen ältere Menschen von Vicino Luzern profitieren.

Martin Merki, Sozialdirektor der Stadt Luzern, unterstrich mit seinen Worten die Wichtigkeit von Vicino Luzern für die Stadt Luzern. Anschliessend erklärte Antonia Jann von der Age Stiftung in ihrem Impulsreferat anschaulich und spannend, welche gesellschaftliche Voraussetzungen uns im Bezug aufs «Älterwerden zuhause» erwarten.

Corinne Küng und René Fuhrimann gaben Einblick in ihre tägliche Arbeit beim ersten Standort von Vicino Luzern im Neustadtquartier. Und Hansruedi Furrer von der Wohngenossenschaft WGL Littau stellte den Neuhushof, ein neues Wohnmodell mit Dienstleistungen, vor. Auch hier soll in einer nächsten Phase ein Vicino-Quartier entstehen.

In der Gesprächsrunde mit den Referentinnen und Referenten wurden die Selbstbestimmung der älteren und demzufolge die Eigenverantwortung jedes einzelnen Menschen diskutiert, und schliesslich wurde die Verantwortung der Zivilgesellschaft als Ganzes thematisiert.

Bei der anschliessenden Besichtigung des Neuhushofs, dem Apéro und dem Mittagessen wurden neue Kontakte geknüpft und bestehende vertieft.

2017-06-12T09:20:28+00:00 Mai 22nd, 2017|
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